3-Achs-gesteuertes Ultraleichtflugzeug
3-Achs-gesteuertes Ultraleichtflugzeug

Rechtliche Definition

Als Ultraleichtflugzeuge werden im Sprachgebrauch und in den nationalen Gesetzgebungen viele Arten von Luftsportgeräten und Leichtflugzeugen zusammengefasst. Ultraleichtflugzeuge gehören in Deutschland rechtlich zur Luftfahrzeugklasse der Luftsportgeräte und sind damit keine Flugzeuge im luftrechtlichen Sinne.

UL-Pilotenlizenz

Um Ultraleichtflugzeuge fliegen zu dürfen, benötigt man in Deutschland eine Sportpilotenlizenz (SPL), wobei zwischen Motorschirmen, gewichtskraftgesteuerten Ultraleichtflugzeugen (Trikes), aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeugen und Tragschraubern auch in der Lizenz unterschieden wird.

An der an unserem Flugplatz ansässigen Ultraleichtflugschule können Sie die Sportpilotenlizenz für Ultraleichtflugzeuge erlangen. Der Einstieg in die Ausbildung ist jederzeit möglich.

UL-Flugzeug-Typen

Fast alle leichten, fliegenden Objekte können als Ultraleichtflugzeug zugelassen werden: Leichtflugzeuge, Drehflügler wie Hubschrauber und Tragschrauber, motorisierte Hängegleiter, Segelflugzeuge und Motorsegler, motorisierte Gleitschirme, Wasserflugzeuge solange sie den gesetzlichen Vorschriften entsprechen.

In Deutschland sind zur Zeit die folgenden Kategorien von Ultraleichtflugzeugen zugelassen:

  • aerodynamisch gesteuerte Maschinen, die den größeren einmotorigen Motorflugzeugen im Äußeren ähneln (weiterlesen...)
  • Trikes mit drei Rädern und einem beweglichen "Drachen"-Flügel
  • fußstartfähige motorisierte Hängegleiter und Paragleiter
  • Tragschrauber, sogenannte Gyrocopter

Ultraleichte Hubschrauber fallen in Deutschland nach wie vor unter die PPL(H)-Regelung und dürfen nicht mit einer Sportpilotenlizenz geflogen werden.